Workshop 4

#FÜHRUNG GESTALTET GESUNDHEIT: Sinn erfahren, verstehen, handhaben: eine gesunde Unternehmenskultur nach dem Konzept der Salutogenese


Die aktuelle Studie „Führ' Gesund“ der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zeigt, dass die Beziehungsqualität zwischen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin und Führungskraft einen entscheidenden Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeitenden haben. Konkret bewerten Beschäftigte die Beziehungsqualität besonders gut, wenn

 

·         sie ein Feedback zu ihren Leistungen erhalten,

·         berufliche und private Bedürfnisse berücksichtigt werden,

·         Entwicklungsmöglichkeiten erkannt werden,

·         Entscheidungen nachvollziehbar sind und

·         die Zusammenarbeit mit der Führungskraft als effektiv wahrgenommen wird.

 

Die Diagnose ist das eine, aber wie diese Herausforderung angesichts der hohen Arbeitsdichte von Führungskräften angehen? Der Workshop bietet spannende Erkenntnisse aus zwei aktuellen Studien, die sich auf die Situation in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft beziehen. Zudem wird mit der sogenannten Belev-Matrix ein konkreter Handlungsansatz vorgestellt. Diese bietet einen thematischen Einstieg in die Handlungsfelder von gesundem Arbeiten in  Bezug auf Unternehmensleitung, Führung, Zusammenarbeit, Arbeitsorganisation und die eigene Haltung. Als leitendes Konzept dient die Salutogenese  (= Entstehung von Gesundheit)

 

Referent*in

Dr. Karin Töpsch stellt als ausgewiesene Expertin für das Betriebliche Gesundheitsmanagement diesen Ansatz vor. André Peters,  Vorstand des Diakonischen Werkes  der Evangelischen Landeskirche in Baden e.V., und Mirja Wolfs, kom. Gf des Zweckverbandes Kath.  Tageseinrichtungen für Kinder im Bistum Essen, bringen  die Erfahrung aus ihren Projekten ein. Alle drei freuen sich gemeinsam mit Moderator Jörg Kaiser, Leiter Arbeitsstelle für Personalpolitik  und Berufliche Bildung des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg i.Br., auf einen intensiven Austausch mit den Teilnehmenden des Workshops. Denn eines ist gewiss: Ein strategisch aufgesetztes betriebliches Gesundheitsmanagement wird mehr und mehr zu einem Auswahlkriterium für Expertinnen und Experten, die eine neue oder ihre erste Herausforderung in der Sozialwirtschaft suchen. 

 

Moderator

Jörg Kaiser, Leiter der Arbeitsstelle für Personalpolitik und Berufliche Bildung DCV, Freiburg i.Br.